Gerlach wirbt zum WELTGESUNDHEITSTAG für Vorsorge-UNTERSUCHUNGEN

Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin: Risiken sollten frühzeitig erkannt werden – Seit 1. April auch Lungenkrebs-Früherkennung

Anlässlich des anstehenden Weltgesundheitstags am 7. April hat Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin Judith Gerlach für regelmäßige Teilnahme an Untersuchungen zur Vorsorge und Früherkennung von Krankheiten geworben. Gerlach betonte am Ostermontag: „Ein nachhaltiges Gesundheitssystem beginnt nicht erst bei der Behandlung von Krankheiten. Entscheidend ist vielmehr, Risiken frühzeitig zu erkennen. Dafür haben wir viele Angebote.“

Gerlach fügte hinzu: „Die Teilnahmeraten an den wichtigen Kinder-Vorsorgeuntersuchungen, den sogenannten U-Untersuchungen, sind hoch und liegen in der Regel bei über 90 Prozent. Aber bei den Erwachsenen gibt es noch viel Luft nach oben, wenn es um Vorsorgeuntersuchungen geht. Ein Beispiel ist das Brustkrebs-Screening, das für Frauen im Alter von 50 bis 75 Jahren alle zwei Jahre empfohlen wird. Dieses Angebot nahmen in Bayern 2023 nur rund 46 Prozent der anspruchsberechtigten Frauen wahr.“

Gerlach wies darauf hin, dass es seit dem 1. April dieses Jahres eine weitere Krebs-Früherkennungsuntersuchung gibt: Aktive und ehemalige starke Raucherinnen und Raucher im Alter zwischen 50 und 75 Jahren können zur Lungenkrebs-Früherkennung alle 12 Monate eine Untersuchung in Anspruch nehmen. Sie ist kostenlos und erfolgt mittels Niedrigdosis-Computertomographie (NDCT).

Gesetzlich Versicherte haben zudem Anspruch auf einen „Gesundheits-Check“ – im Alter von 18 bis 34 Jahren einmalig und ab 35 Jahren alle drei Jahre. Diese Untersuchung dient der Früherkennung von gesundheitlichen Risiken und häufigen Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Leiden, Nierenerkrankungen oder Diabetes mellitus. Der Gesundheits-Check umfasst auch die Überprüfung des Impfstatus – in Verbindung mit einer ärztlichen Beratung zur Prävention.

Gerlach erläuterte: „Prävention basiert auf fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen darüber, wie Krankheiten vermieden werden können. Dabei geht es auch um konkrete medizinische Angebote. Regelmäßige Vorsorge- und Früherkennungs-Untersuchungen sind ein zentraler Bestandteil moderner Prävention. Sie helfen, Krankheiten frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln.“

Der Weltgesundheitstag wird jährlich für den 7. April von der Weltgesundheitsorganisation ausgerufen. Er stellt zentrale Herausforderungen und Perspektiven der globalen Gesundheit in den Mittelpunkt. In diesem Jahr lautet das Motto „Together for Science“ mit dem Ziel, Vertrauen in Wissenschaft und öffentliche Gesundheit zu stärken.

Foto:
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention

 

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